(Lennox bei einer seiner Lieblingsbeschäftigungen.....)

ERNÄHRUNG

B.A.R.F

"Biologisch Artgerechte Roh Fütterung"  -- es gibt noch diverse Übersetzungen von BARF, ich finde diese aber an dieser Stelle ausreichend.

Aus Angst etwas falsch zu machen - was wahrscheinlich vielen Menschen so geht, habe ich anfangs "Teil-gebarft". Mit der Zeit und viel Informationen kommt aber die Sicherheit und nun gibt es schon seit langem für mich keinerlei Alternative in Sachen Ernährung.

Fleisch, Knochen, Gemüse, Obst und Kräuter .

Barfen bedeutet für mich den Schritt zurück zur artgerechten, natürlichen Ernährung. Ich weiß genau, was im Napf ist und kann aktiv auf die Gesundheit des Hundes Einfluß nehmen.

Sichtbar wird dies durch glänzendes Fell, deutlich geringeren Kotabsatz (bessere Futterverwertung) und gepflegte Zähne. Bänder, Sehnen u. Muskulatur sowie das gesamte Immunsystem wird gestärkt, was den Hund weniger anfällig für Krankheiten oder aber auch Parasiten macht.

Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an guten Büchern, Artikeln u. Abhandlungen, um sich umfassend über das BARFEN zu informieren.

 

Der Hund ist ein Karnivor. Anders als wir Menschen besitzt er kein Verdauungsenzym und kann daher Zellulose nicht spalten, d.h. es nützt nichts einem Hund eine Möhre oder einen Apfel zu geben, denn er kann dies so nicht verwerten. Obst und Gemüse sollte püriert werden und mit Ölen u. Wasser vermengt werden, um die wertvollen Vitamine zu binden und den Hund mit essentiellen Fettsäuren zu versorgen. So werden auch die pflanzlichen Zellstrukturen aufgespalten und somit für den Hund verwertbar. Der Hauptbestandteil der Nahrung sollte aus rohem Fleisch (c.a.70%) oder gern auch mal bestimmten Fischarten bestehen. Innereien wie Herz oder Leber sollten unbedingt einmal die Woche auf dem Speiseplan stehen und auch grüner Pansen ist wichtig, da dieser ein guter Vitamin-u. Nährstofflieferant ist.

Knochen und Knorpel oder auch gemahlene Eierschalen sorgen für Mineralstoffe (z.B. Kalzium). Lecker und gesund sind auch Milchprodukte wie z.B. Quark oder Hüttenkäse und liefern Fett- u. Eiweiße.

Nahrungsergänzung stellen Kräuter dar. Hier findet man tolle Möglichkeiten in verschiedene gesundheitliche Richtungen zu unterstützen- sie sind aber auch teilweise natürliche Arzneimittel und sollten somit zielgerichtet eingesetzt werden.

Viele Menschen barfen ihre Hunde auch mit Getreide- ich für mich habe mich für eine getreidefreie Ernährung entschieden, da der Hund eigentlich von Natur aus nicht auf Getreide eingestellt ist und die Kohenhydrate aus Fett und z.T. Eiweiß zieht. Getreide ist schwerer verwertbar und ich empfinde die Nachteile der Getreidefütterung als gravierend.

Dies soll nur ein kurzer Überblick sein und es gibt - wie Eingangs gesagt - gute Literatur, die jedes Detail erklärt. Daher möchte ich damit abschließen zu sagen, was man N I C H T tun sollte:

*Fertigfutter mit Rohfleisch mischen- Verdauung ist eine andere und bringt Probleme mit sich

*kein rohes Schweinefleisch, da es Aujeszky-Viren tragen könnte (auch wenn es inzwischen sehr selten vorkommt, kommt es bei mir nicht in den Napf)

*Vorsicht bei Nachtschattengewächsen wie Tomaten, Paprika oder rohen Kartoffeln -- enthalten giftiges Solanin (wenn z.B. Paprika, dann nur rot und reif)

*Hülsenfrüchte

*Zwiebeln, Lauch

*Weintrauben, Rosinen

Zu guter Letzt: Ein Hund würde sich in der Natur nicht täglich mit allen Nährstoffen an einem Tag versorgen, wichtig ist also über einen Zeitraum den Hund mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen --- bei abwechslungsreicher Fütterung bekommt der Hund alles was er braucht und nicht wie bei vielen Fertigprodukten viele Dinge, die er/man nicht braucht....

 

Kleines "Öl-Lexikon":

hier wird noch gebaut....

 

Impfung

Wer würde sich als Mensch schon jährlich gegen Tetanus impfen lassen, wenn doch der Impfstoff 10 Jahre lang schützt.... bei unseren Hunden wird die jährliche Kombi-Impfung von den meisten Tierärzten angeraten-- ist ja auch eine gute Einnahmequelle, nicht wahr???Fairerweise muß man allerdings anmerken, daß inzwischen der Bundesverband praktizierender Tierärzte e.V. (bpt) seine Impfempfehlungen überarbeitet hat und hier auch nicht mehr die jährliche Komplettimpfe empfohlen wird.  Ein Hund hat ein Immungedächtnis (Impfanitkörper u. Impfschutz durch den Aufbau von B- u. T-Gedächtniszellen, die bei Erregerkontakt "eine Immunantwort einstellen")

Für mich gilt hier: SO VIEL WIE NÖTIG, SO WENIG WIE MÖGLICH

Zum Thema Impfung empfehle ich das Buch "Haustiere impfen mit Verstand" von Monika Peichl (oder den Vorgänger "Hunde impfen mit Verstand") Unter anderem diente dieses Buch mir als Informationsquelle.

Langzeitstudien haben erwiesen, daß der Hund nach richtiger Grundimmunisierung viele Jahre ggf. sogar lebenslang geschützt ist und daß je mehr Impfstoffe gleichzeitig gegeben werden das Risiko einer Nebenwirkung ansteigt. Manche Impfungen wie z.B. die Borreliose-Impfung oder die Zwingerhusten-Impfung sind sogar gänzlich überflüssig.

Bei einer Impfung werden unterschiedliche Erreger gespritzt - man unterscheidet:

*aktive Impfung (Impfung aus abgetöteten oder abgeschwächten Erregern)

*passive Impfung (fertige Antikörper)

Zusätzlich enthalten Impfungen Zusatzstoffe. Hier seien nur 3 Beispiele genannt: Thiomersal (fast zu 50% Ethylquecksilber), Formalin, Antibiotika

Staupe (S)           Hepatitis (H)         Parvovirose (P)   

Impfung mit Lebendimpfstoff (aktiv)  - nach Grundimmunisierung u.  Auffrischung nach 1 Jahr halten diese Impfungen gem. Langzeitstudien ca. 8 Jahre wahrscheinlich sogar lebenslang 

Leptospirose (L)

Impfung enthält inaktive Erreger (Herstellung aus ganzen Bakterien- "dirty vaccines") ist oft schlecht verträglich- Impfschutz c.a. 6 Monate gegen ca. 2 von 250 Leptospirosearten. Bei Erkrankung kann wirkungsvoll mit Antibiotika behandelt werden.

Tollwut (T)

Bei Verdacht oder Kontakt mit tollwütigem Tier ohne nachweisbaren Impfschutz droht dem Hund der Tod durch Einschläfern  -- daher für mich indiskutabel und

Impfung alle 3 Jahre.

 

Zeckenschutz

(mit freundlicher Genehmigung von Nicola Huppmann)

Es ist nicht nötig die "chemische Keule" in Form von Spot-Ons zu schwingen, um seinen Hund vor Zecken zu schützen. Hier gibt es natürliche Wege.

Begeistert bin ich seit Jahren von einem Produkt namens Feeprotect, welches aus  rein natürlichen Inhaltsstoffen ( Kokosöl und kaltgepresstes Jojobaöl) besteht. Daher hier der Link zu der HP:

http://www.feeprotect.de

(PS: Auch die Pfotenpflege ist stets bei mir im "Einsatz")

 GESUNDHEIT

Zum Starten des Films bitte auf den nebenstehenden Link tippen:

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*unter folgendem Link ist durch die Arbeitsgemeinschaft Dobermann eine Auflistung möglicher Erkrankungen aufgeführt mit dem Ziel ein Nachschlagewerk für alle möglichen Dobermann-Erkrankungen zu erstellen. Ziel ist die Information und die Vorsorge.